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Deutsch-französisch sind wir seit 1989 aktiv, ja! Im Human Resources Bereich. Und die Globalisierung hat uns durch den Globus getrieben.

Cross border schätzen uns unsere Kunden und auch die ganze Community: Bewerber und Leser. Was jetzt in Japan passiert zeigt uns wie crossborder wir alle, sie alle geworden sind.

Die Börsen strahlen nicht mehr, sie stürzen ab, Expatriates werden zurück genommen, die Kontrolle aller Prozesse schwankt.

Der menschliche Faktor ist durch Technik überfordert. Wir lernen: zwei Ursachen sind hier Auslöser. Der hohe Grad an zugelassene Komplexität einerseits, was ein blindes Glauben an die menschliche Macht ausstrahlt. Zweitens, der gegen nachhaltige Entwicklung agierende beschleunigter Ressourcenverbrauch. Atomenergie gehört dazu.

Der Mensch sollte wieder als Faktor des Handelns eingerechnet werden und zwar im dem Maße, wie er Lösungen für selbst geschaffene Probleme erarbeitet. Das wird der größte Kompetenzbeweis sein!

Tanger: Ein Standort, der Erfolg für Ihre Investitionen verspricht

Tanger – Hamburg! Die deutsch- französische Personalberatung EuroTriade ist für Ihre Organisation in Tanger Med vertreten.

„Warum Hamburg?“ Mit dieser Frage leitete der Botschafter des Königreichs Marokko S.E. Rachad Bouhlal den Roundtable zum Thema „Tanger – Ein Standort, der Erfolg für Ihre Investitionen verspricht“ ein. Die Hansestadt und das Königreich verbindet seit ihrem ersten Abkommen aus dem Jahr 1792 eine lange Tradition des Handels und des Austausches, vor allem über ihre Häfen.

Vor der beeindruckenden Kulisse des Hamburger Hafens begrüßten der marokkanische Botschafter S.E. Rachad Bouhlal sowie der Honorarkonsul des Königreiches Marokko Herr Prof. Dr. Siedentopf die rund 60 internationalen Gäste und Teilnehmer im Hafen-Klub Hamburg. „Die gute Partnerschaft zwischen der EMA und TANGER MED seit 2008 ist eine Erfolgsgeschichte von beidseitigem Interesse“, so Honorarkonsul Siedentopf. Die guten internationalen Beziehungen zwischen Marokko und Hamburg bzw. Deutschland und der EU werden in der Geschäftswelt täglich mit Leben gefüllt.

Nach den einleitenden Worten zu den politischen Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Zusammenarbeit erläuterte Herr Aref Hassani (Director Business Development Tanger/Med) dem interessierten Publikum aus der Logistik- und Beratungsbranche die Wirtschaftsstrategie der marokkanischen Regierung. Neben der Tourismus-Branche wird der Fokus auf die Export-Industrie, den Agrarsektor (Green Marocco Plan) sowie der Energiewirtschaft und den Bergbau gelegt. Ferner werde verstärkt auf Investitionen in die Infrastruktur gesetzt, so auch in den Hafen Tanger/ Med. Mit sogenannten „innovativen Flaggschiff-Projekten“ fördert Marokko seine globale Wettbewerbsposition durch konkrete Infrastruktur- und Servicemaßnahmen, der Ausbildung von Humankapital und Trainings sowie finanzieller steuerlicher Anreize. All dies vereint die staatliche Tanger Mediterranean Special Agency (TMSA) im Norden Marokkos, 14 km vor der spanischen Küste.

Die einzigartige geografische Lage des Hafens wurde von Herrn Hicham El Aloui (Director Marketing and Communication, TANGER MED) hervorgehoben. TANGER MED eröffnet „eine völlig neue Perspektive auf die Welthandelslinien!“ durch seine strategisch günstige Lage an der Straße von Gibraltar, da es im minimalsten Abstand zwischen Europa und Afrika die beiden Kontinente verbindet. Darüberhinaus ist es Knotenpunkt des Schiffverkehrs zwischen (Südost) Asien und Europa und ist angebunden an das umliegende Luft-, Schienen- und Straßennetz.

Der integrierte Entwicklungsansatz von TMSA basiert auf den drei Säulen „Hafen“, „Logistikgeschäfte“ und der „Stiftung TANGER MED“. Auf diese Weise kombiniert TMSA die besonderen Wettbewerbsvorteile des Hafens und dessen Ausbau mit nachhaltiger Entwicklung in der Region. Zu dem integrativen Konzept gehört, neben dem Hafengebiet, die „Great Industrial Platform“. Zu ihr gehört die Tangier Free Zone, die Tangier Automotive City sowie die Zone für Offshore Aktivitäten.

Nach zwei Betriebsjahren bietet der Hafen bereits die beachtliche Kapazitäten von heute 3 Millionen Containern. Bis zum Jahr 2014 soll die Kapazität auf 8 Millionen Container ausgebaut werden. Schon jetzt finden supersize Containerschiffe mit einer TEU (Twenty-foot Equivalent Unit, Standardcontainer) von 13.000 BRT und einer LOA (Länge über alles) von 398 m sowie einer Breite von 56,4 m Platz im Hafen (bei einem max. Tiefgang von 16 m).

TMSA verspricht einen Qualitätsstandard, von denen sich bereits internationale Logistik- und Speditionsunternehmen wie APM (Frankreich), ZPMC Shipping (Shanghai), Eurogate und MSC GATE (Deutschland) überzeugen ließen. Entsprechend groß war das Interesse des Fachpublikums beim Roundtable im Hafen-Klub Hamburg.

Unser EuroTriade Team schlägt für Ihre Organisation die Brücke nach Nordafrika und beleitet Sie sicher in die Freihandelszone Tanger Med um Ihre Unternehmungen in dieser aufstrebenden und geographisch wertvollen Region zu unterstützen.

Bei Personalfragen jeglicher Art wenden Sie sich gerne an:

Hr. Clement Kopp kopp@eurotriade.com
Geschäftsführer EuroTriade Gmbh +49 (0) 171 751 82 19

Deutsch-Marokkanische Wirtschaftswoche

Das Königreich Marokko sehnt sich vermehrt nach deutschen Unternehmen, die in Marokko investieren. Um dieses Ziel zu erreichen wurde die Deutsch- Marokkanische Wirtschaftswoche eingeführt, welche Einblicke in die marokkanische Wirtschaft bietet.

Wir von EuroTriade hoffen sehr, dass die Wirtschaftswoche  seinen Teil zur Entwicklung einer gesunden Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Marokko beitragen wird.

Deutsch-Marokkanische Wirtschaftswoche
Vom 16. bis 21. Oktober 2010 in Tanger, Rabat und Casablanca: Investitionschancen für deutsche Unternehmen in einem aufstrebenden Industriestaat

Mit der Wirtschaftswoche wird deutschen Unternehmen ein direkter Einblick in die marokkanische Wirtschaft geboten. Besonders für die Sektoren Umwelt und Erneuerbare Energien sowie Logistik und Infrastruktur steht ein abgestimmtes Programm für Sie bereit, das kontinuierlich optimiert und an die spezifischen Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst wird.

Die Wirtschaftswoche knüpft an erfolgreiche Veranstaltungen der EMA an (z.B. Roundtable zur Freihafenzone Tanger, Wasserforum für die EMA-Region) und nutzt das hervorragende Netzwerk und die zuverlässigen Partner der EMA in Marokko zur aktiven Gestaltung der Reise.

Mit ihren drei Stationen in Tanger, Rabat und Casablanca fügt sich die Wirtschaftswoche ideal in die regional geprägten Strukturen Marokkos ein. Deutschen Unternehmen wird der entsprechende Rahmen geboten, mit renommierten marokkanischen Experten und Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Unternehmen in direkten Austausch zu treten und sich lokal zu vernetzen.

Weitere Informationen und das vorläufige Programm finden Sie unter:
http://ema-hamburg.org/pages/de/delegationsreisen/2010/marokko/download.php

Im Handelsblatt gelesen und täglich durch unseren Einsatz erlebt…der Neid der Franzosen aud den deutschen Mittelstand!

Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist angesichts der Wirtschaftskrise erstaunlich stabil. Ein wichtiger Grund dafür ist die stabile Struktur des Mittelstandes. Kein Wunder, dass europäische Nachbarn neidisch darauf blicken, allen voran Frankreich. Doch warum hat Deutschland einen Mittelstand im Vergleich zu anderen Ländern? Die Suche nach Antworten führt in die Vergangenheit.

DÜSSELDORF. Vier von fünf Franzosen sagen in einer Umfrage, dass “die Dinge immer schlimmer werden”. Das Vertrauen in die Fähigkeiten der Regierung ist gering. Der Arbeitslosigkeit ist hoch und ein Mittel dagegen scheint keine Partei zu haben. Frankreichs Problem, so glaubt der angesehene Wirtschaftsrat “Conseil d’analyse économique” (CAE), ist die Struktur der Unternehmenslandschaft. Denn Frankreich fehle eben so ein breiter Mittelstand, wie ihn Deutschland hat: “In Frankreich fehlen 10000 Firmen á 300 Mitarbeiter”, schrieb der Wirtschaftsrat jüngst, der auch Präsident Sarkozy berät. “Hätten wir diese drei Millionen neuen Beschäftigte: all unsere wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Probleme wären gelöst.”

Henrik Uterwedde, stellvertretender Direktor Deutsch-Französisches Institut Ludwigsburg, sagt: “Die Schwäche des Mittelstandes, sowohl was die Zahl der mittleren Unternehmen als auch ihre Dynamik betrifft, wird mittlerweile in jedem Bericht über den Zustand der französischen Wirtschaft beklagt.” Das sei ein Hauptgrund für die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit unseres Nachbarlandes und mache sich auch in einer geringeren Beschäftigungsdynamik und Innovationsfähigkeit bemerkbar. Die französischen mittelständischen Unternehmen sind auch weit weniger exportorientiert als in den Nachbarländern, so Uterwedde.

In Deutschland haben mittelständische Firmen in der jüngsten Wirtschaftskrise dagegen bewiesen, dass sie tendenziell eher auf Stellenstreichungen verzichten als börsennotierte Unternehmen. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, betont: “Eine Analyse der 500 größten Familienunternehmen hat gezeigt, dass diese im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen eher Beschäftigte erhalten und zum Teil sogar aufgebaut haben.”

Doch warum hat Frankreich keinen “Mittelstand allemand”? Die Antwort auf diese Frage findet sich in der Geschichte, vor allem in den Jahren nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. “Nach 1945 hat Frankreich den Weg einer überwiegend staatsgeleiteten Modernisierung “von oben” eingeschlagen, der das Heil in der Bildung von Großunternehmen suchte und Konzentrationsprozesse förderte. Die Modernisierungspolitik war ganz auf diese – staatlichen oder privaten – Konzerne ausgerichtet; dabei wurden kleine und mittlere Unternehmen sträflich vernachlässigt”, erklärt Henrik Uterwedde.

In Paris würde die neue Industriestruktur am Reißbrett entworfen, Schlüsselindustrien entwickelt. Heute spricht man von “nationalen Champions”. Die Staatsspitze drängte auf Zusammenschlüsse, ein Beispiel ist die Fusion von Renault und Peugeot 1975. Es entstand eine moderne Großindustrie mit Schwerpunkten in der Autoindustrie, der Luftfahrt und dem Energiesektor.

Dahinter kommt sehr lange gar nichts. Betriebe mit Größen von 5000, 500 oder 50 Mitarbeitern gibt es in Frankreich deutlich weniger als in Deutschland – gerade einmal 1700 Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Dass in Deutschland mit 3,1 Mio. Betreiben nur unwesentlich mehr Firmen aktiv sind als in Frankreich (2,9 Mio.), täuscht: “Die Statistik ist irreführend, weil fast 92 Prozent aller französischen Unternehmen weniger als zehn Mitarbeiter haben”, erklärt Hennerkes. Frankreichs Problem ist, dass diese Kleinstbetriebe kaum neue Arbeitsplätze schaffen.

In Deutschland setzten die Verantwortlichen nach dem Krieg voll auf den Mittelstand: “Unsere Politik hat die mittelständische Wirtschaft meist begünstigt, nicht zuletzt über eine Wettbewerbspolitik, die ökonomische Macht konsequent auf viele Schultern verteilt”, sagt Lambert T. Koch, Professor für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung und Rektor der Uni Wuppertal. “Aber auch die starke Rolle der Gewerkschaften, die in vielerlei Hinsicht Strukturwandel behindert, hat in diesem Fall gerade die Entwicklung größerer Mittelständler tendenziell begünstigt.”

Zudem wurde die deutsche Wirtschaft nicht zentralistisch organisiert. Der Föderalismus hat dazu beigetragen, dass Familienunternehmen in den Regionen erstarken konnten, während Frankreich mit seinen Staatsbetrieben vor allem in den großen Ballungsgebieten stecken bleibt. So bildeten sich Cluster: Die Medizintechnik ist heute noch besonders stark in Baden-Württemberg, die Möbelbranche in Nordrhein-Westfalen. “Es entstand eine besonders starke Verflechtung von Unternehmen, deren Zulieferern und Hochschulen, das für ein hochspezialisiertes regional gebundenes Know-how sorgt”, sagt Hennerckes.

Dazu kommt eine psychologische Komponente. Fähige junge Leute streben in Frankreich in den Staatsdienst oder zu Großkonzernen. In Deutschland herrscht ein anderer Unternehmergeist. Deutlich mehr Talente haben den Wunsch, sich selbstständig zu machen und nicht “Teil des Rädchens zu werden”. In Deutschland war das Gegenteil der Fall, wie Lambert T. Koch betont: “Nach dem Krieg hat der Typus des patriarchischen Gründungsunternehmers eine entscheidende Rolle für den Etablierung der sozialen Marktwirtschaft und das Aufkommen einer wohlhabenden Mittelschicht gespielt.”

Zudem haben hierzulande kleine und mittelgroße Betriebe viel mehr Einfluss auf die Politik, vor allem über Verbände: “Die engmaschige Verbandsstruktur in Deutschland ist eine Medaille mit zwei Seiten: Zum einen bremst sie das Wandlungstempo, was unseren Standort im globalen Wettbewerb belastet, zum anderen ist sie ein stabilisierender Faktor. Wenn institutionalisiertem Lobbyismus in diesem Bereich überhaupt Verdienste zukommen, dann ist sicherlich seine Rolle für den Mittelstand herauszustreichen”, sagt Lambert T. Koch.

Wie es dagegen in Frankreich abläuft, beweist der Verlauf des jüngsten Spitzentreffens zwischen Wirtschaftsministerin Christine Lagarde und einigen Firmenlenkern. Die Chefs der mittelständischen Unternehmen klagten bei einem Mittagessen über die hohe Steuerbelastung, die geplante CO2-Abgabe und die Bürokratie. Lagarde unterbrach des Klagelied mit den Worten: “Können Sie mir einen Gefallen tun: Hat einer von Ihnen auch etwas Positives zu berichten?” Nach dem Treffen fasste ein Teilnehmer zusammen: “Als ich diese Äußerungen gehört habe, war ich doch sehr verwundert.”

Jürgen Wegmann, Experte von der KWU Gesellschaft für Mittelstandsberatung, glaubt nicht, dass sich an der Situation in Frankreich etwas ändert: “Aus meiner Sicht sind die großbetrieblichen Strukturen in Frankreich so in Stein gemeißelt und von den staatlichen Institutionen auch so gewollt, dass sich Mittelstand nach deutschem Vorbild in Frankreich nicht manifestieren lässt. Dies würde zudem voraussetzen, dass die geschlossene Gesellschaft der Managementelite aufgebrochen werden müsste. Hierzu sind keine Ansätze erkennbar.”

Henrik Uterwedde vom Deutsch-Französischem Institut stimmt zu: “Das Problem dabei ist, dass eine Unternehmenslandschaft nur langsam wachsen kann. Das ist ein Generationenprojekt und soviel Zeit, Geduld und Konstanz hat die Politik in der Regel nicht.” Der immer noch zentralistische Ansatz der Wirtschaftsentwicklung und die unzureichende dezentrale Eigendynamik spielen gegen die Entwicklung mittelständischer Strukturen.

Auch in den USA gibt es so etwas wie den deutschen Mittelstand nur bedingt. Zwar gibt es Firmen mit langer Tradition, aber sie sind Exoten. Gut ein Viertel der US-Arbeitnehmer sind in den rund 1000 Betrieben beschäftigt, die mehr als 10 000 Menschen angestellt haben. In Deutschland gibt es 77 solcher Unternehmen. Sie beschäftigen gerade einmal acht Prozent aller Arbeitnehmer. Auf der anderen Seite arbeiten in Deutschland 76 Prozent der Menschen in Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern. In den USA sind es 51 Prozent.

Der Hauptgrund dafür liegt vor allem in der Individualität der Gesellschaftsmitglieder. Der US-Amerikaner will sich vor allem selbst verwirklichen, also vor allem Karriere machen und nimmt dafür zum Beispiel zahlreiche Umzüge in Kauf. Traditionelles Familienunternehmertum passt in diesen Weltbild nicht besonders gut hinein. Dem entsprechend gering ist die Lobby in der Politik. Dies und das komplizierte Verhältnis zu Banken macht es kleineren Betrieben schwierig.

Doch auch in den USA denken die Verantwortlichen um. Lambert T. Koch “Inzwischen bewundern viele Amerikaner die Mittelstandskultur in Deutschland. Immerhin sind unsere ausgeprägten mittelständischen Strukturen mit dafür verantwortlich, dass der hiesige Arbeitsmarkt der Wirtschaftskrise bislang einigermaßen trotzen konnte.” “Mittelstand” sei übrigens im Englischen längst zum Lehnwort geworden.

Das Lob an die mittelständischen Strukturen nach deutscher Prägung ist laut Lambert T. Koch kein temporäres Phänomen, sondern dürfte anhalten: “In Zeiten der industriellen Massenproduktion galten große Industriekonzerne in mancherlei Hinsicht als überlegene Organisationsform. Doch im postindustriellen Zeitalter braucht es flexiblere Einheiten, die sich rasch gründen, aber auch schmerzfrei wieder zurückziehen und umorientieren können.” Und dafür seien mittelständische Strukturen mit schlankeren Hierarchien besser geeignet.

Handelsblatt vom 13/04/2010

Einen aktuellen Beitrag der Soziologie über das Thema Internationale Karriere..

Diese Studie bringt einiges an wertvolles Material für unseren Bereich und wurde uns freundlicherweise durch Markus Pohlmann und Hn. Dr. Heinz-Hinrich Schmidt zur Verfügung gestellt:

als download auch verfügbar unter
http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/10211/

Gute Lektüre und Danke im voraus für Ihre Reaktionen und Beiträgen

Ihr Crossborder Team EuroTriade

Europa, ade? Wie wird Deutschland in Frankreich gesehen...

Für unsere Leser, die ein wenig französisch sprechen und lesen.

Schon wieder wirft Deutschland seinen Schatten auf die Nachbarn!….

Man lese in der Ausgabe von Le Monde vom 30.März 2010

Die Scheidung? eine aktuelle Versuchung?

Mobilität in Deutschland, eine lange Geschichte...

Deutsche Dialekte und Migration, ein interessanter Artikel in The Economist dieser Woche

Sprachvariation beeinflussen den Wunsch des Deutschen nach "Zuhause"...

Wird einige Fragen erklären über Wochendehen oder andere Hürden, die bei der Mobilität in Deutschland zu nehmen sind!

Sozialpläne in Frankreich, das kann schwierig sein...

Wie in jedem europäischen Land, Time is money! das heisst bei Restrukturierungen, wer Zeit an der falsche Seite gewinnen will, verliert richtig viel! Zeit und Geld…

Hier der Fall Philipps (aus der Wirtschaftszeitung Les Echos vom 22.Februar 2010): trotz 19 Millionen Verlust an dem Standort in Chartres und trotz Ankündigung seit Oktober 2009, daß dieser Standort zu Schliessung steht und “erst” am 13 Februar die Schliessung einfach umgesetzt wurde- nach Verweigern der Arbeitnehmer eine Stellungnahme über die wirtschaftliche Gründe und das Angebot im Sozialplan- , trotz dies allem hat das Gericht (hier TGI) die sofortige Wiedereröffnung des Standortes und die Wiederaufnahme der Verhandlungen (bei null beginnend wohl gesagt) beschlossen.

Les Echos

In Deutschland kann man in der Regel von einer Mindestlaufzeit von 6 bis 8 Monaten ausgehen, bis die ersten Massnahmen in solch einem Fall umsetzbar werden. Hier kann es einfach mal das Doppelte werden.

Man bemerke hier die bereits schon gute Ausstattung des Sozialplanangebotes: 24 Monatsgehälter als Kündigungsprämie, dazu noch 12 Monate Einsatz in Umqualifizierungsmaßnahmen (congés de conversion) also insgesamt ein Pakett zwischen 36.000 und 60.000 euros pro Mitarbeiter.

In der rechten Spalte einen Auszug aller stornierten Sozialplänen in den letzten Jahren.

Vorsicht und…gute Beratung ist geboten!

Ein aktuelles Projekt 02/2010

Unter Berücksichtigung der Vertraulichkeit, ein kurzer Bericht zun Nachdenken:

vor der Komplexität der zu erwartenden Restruturierungsprogramme in einer internationalen industriellen Gruppe, die dazu von Verantwortlichen unterschiedlichsten Herrkunft (Kulturell, Unternehmensgeschichte) und unterschiedlichen Zielsetzungen (Operativen versus HR) wird, zur Vorbeugung des Verlustes des Überblicks über die notwendigen Schritten und zur Bildung eines Projektes, das alle Rahmenbedingungen der jeweiligen Länder sowie aller Prioritäte so gut wie möglich berücksichtigt,  ein grenzüberschreitendes Team gebildet: “können Sie übermorgen da sein?”

Bemerkenswert sind:

  • der Zeitdruck
  • die konträren Vorstellung von Abläufen
  • die unterschiedliche Warnehmung der sensiblen Momente (Milestones)
  • die Bewertung der Möglichkeiten der Einbindung von Arbeitnehmervertretung oder nicht

An diesem Morgen sitzen 6 Manager an einem Tisch, 2 Nationalitäten, alle höchst erfahren. Und dennoch fällt ein Wort: Platzordung!

“Ja, bitte! sitzen Sie sich doch an den Kopf des Tisches, Sie sind der Magier hier!”

Am Ende des Tages weiss jeder wo, wie, wann und über welche Milestones die Vorbereitung zu laufen hat. Es wird gesorgt, dass mehr Zeit genommen wird, es werden die Ausmasse der Folgen richtig bewertet, es gibt weiniger Verschiebung von Verantwortlichkeiten. Vor der Last ziehen mal alle an einen Strang.

Die Strategie deutet sich schon an.

Die Rollenverteilung unter den Ländern ist festgelegt.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind aufgerollt.

Der Berg ist hoch, aber mindestens wissen alle, mit welchen Steigungen zu rechnen ist!

Die ab jetzt beginnende Begleitung durch  unser crossborder Beraterteam, wohl auf das Minimum reduziert, wird das Projekt führen.

Der Mehrwert für den Kunden wird durch die Teilnehmer erkannt. Und jetzt beginnt der Zeitdruck, nein die Zeitsteuerung sowie die Einhaltung von Fairness mit dem Umgang mit humanem Kapital. Dafür stehen wir, so gut wie möglich. Denn jeder Faux-Pas, jede Lüge rächt sich.

Bei lehrreichen Entwicklungen in diesem Projekt werden wir hier berichten…

Weiterhin Sturmmeldung in Frankreich auf dem Arbeitsmarkt für Führungskräfte!

Die APEC, französische Arbeitsagentur für Führungskräfte (die ja in Frankreich quasi eine eigene Arbeitnehmerkategorie bilden…darüber berichten wir mal demnächst) hat Bilanz gezogen: 2009 hat die Krise einen Zusammenbruch um ca. 28% der Nachfrage nach Führungskräfte bewirkt.

Für 2010 sieht weiter schlecht aus: 4 bis 10% weniger als in 2009 sind erwartet!

Dabei ist bemerkenswert, daß für Jungdiplomierte Ingenieure weniger Stellen offen sind als das Bildungssystem selbst dieses Jahr auf den Markt bringt: also nur 23.000 neue Stellen für 30.000 Diplomierte. 8% dieser Diplomierten findet eine erste Stelle im Ausland.

Insgesamt soll die Lage sich erst wieder 2011 und wirklich dann 2014 (mit einem Bedarf von ca 240.000 AT’s) sich entspannen, sogar dann starke Steigerungen erleben.

Also Internationalisierung ist weiterhin eine gute Lösung!